Die Erbengeneration kommt: Wie sich das Angebot in den nächsten Jahren verändert

Die geburtenstarken Jahrgänge besitzen einen großen Teil der selbst genutzten Häuser in Deutschland, und in den kommenden Jahren wechseln viele dieser Objekte den Eigentümer. Das verändert nicht nur die Menge des Angebots, sondern vor allem seine Zusammensetzung – mit Folgen für Preise, Sanierungsbedarf und die Art, wie Häuser verkauft werden.

Warum der Generationenwechsel das Angebot verschiebt

Der Immobilienmarkt reagiert meist auf Zinsen, Einkommen und Bautätigkeit. Eine vierte Größe wirkt langsamer, aber sehr stetig: die Altersstruktur der Eigentümer. Wer in den Sechziger- und Siebzigerjahren eine Familie gegründet hat, hat häufig in dieser Phase gebaut oder gekauft. Diese Häuser sind heute abbezahlt und werden oft noch von ein oder zwei Personen bewohnt, die das Rentenalter längst erreicht haben.

Die Eigentümer der Nachkriegs- und Babyboomer-Jahrgänge

Die Wohneigentumsquote ist in den älteren Altersgruppen deutlich höher als bei Jüngeren. Menschen zwischen 60 und 80 Jahren halten deshalb einen überproportionalen Anteil an Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Reihenhäusern. Mit den geburtenstarken Jahrgängen, die nun ins höhere Alter kommen, wächst die Zahl der Eigentümer, die ihr Haus in absehbarer Zeit abgeben – freiwillig, durch einen Umzug oder im Erbfall.

Ein Prozess über Jahre, kein Stichtag

Die Vorstellung einer plötzlichen „Welle“ führt in die Irre. Häuser werden nicht gleichzeitig frei, sondern verteilt über zwei Jahrzehnte, je nach Gesundheit, Familienlage und Wohnwünschen der Eigentümer. Viele ältere Menschen bleiben so lange wie möglich im eigenen Haus. Das Angebot steigt deshalb schrittweise, mit regionalen Unterschieden, und überlagert sich mit allen anderen Marktkräften.

Zwischenstationen vor dem eigentlichen Erbfall

Ein erheblicher Teil der Objekte kommt nicht erst nach dem Tod der Eigentümer auf den Markt. Der Umzug in eine barrierefreie Wohnung, in betreutes Wohnen oder in ein Pflegeheim löst oft schon zu Lebzeiten einen Verkauf aus, etwa um die Pflegekosten zu finanzieren. Auch Schenkungen an Kinder, die anschließend verkaufen, gehören in dieses Bild. Der Generationenwechsel ist also breiter als der Erbfall im engeren Sinn.

Für die Marktbeobachtung bedeutet das: Die Zahl der Sterbefälle allein sagt wenig darüber, wie viele Häuser tatsächlich angeboten werden. Entscheidend ist, wann Eigentümer ihre Wohnsituation verändern, und dieser Zeitpunkt verschiebt sich mit steigender Lebenserwartung und besserer ambulanter Pflege tendenziell nach hinten.

Warum Erben häufiger verkaufen als selbst einziehen

Ein geerbtes Haus ist nicht automatisch ein Haus, das bewohnt wird. Die Lebenssituation der Erben passt selten zu Lage, Größe und Zustand des Elternhauses, und daraus erklärt sich, warum ein so großer Teil der Erbschaften verkauft wird.

Mobilität und eigene Wohnsituation der Kinder

Die Kinder der heutigen Eigentümer sind oft selbst zwischen 45 und 65 Jahre alt. Viele haben ihre Heimatregion wegen Ausbildung und Beruf verlassen, wohnen in einer anderen Stadt und besitzen bereits eigenes Wohneigentum. Ein Umzug in das Elternhaus käme für sie einem kompletten Neuanfang gleich. Vermieten erscheint vielen als Alternative, scheitert aber häufig an Entfernung, Sanierungsbedarf und dem Aufwand der Verwaltung.

Erbengemeinschaften als Verkaufsauslöser

Erben mehrere Geschwister gemeinsam, entsteht eine Erbengemeinschaft. Über das Haus können sie grundsätzlich nur gemeinsam entscheiden, und jeder hat Anspruch auf seinen Anteil. Selten kann oder will einer die anderen auszahlen. Der Verkauf ist dann der einfachste Weg, das Vermögen gerecht aufzuteilen. Verzögerungen entstehen, wenn sich die Beteiligten über Preis oder Zeitpunkt nicht einigen, im Extremfall bis hin zur Teilungsversteigerung.

Laufende Kosten eines leer stehenden Hauses

Ein unbewohntes Haus kostet weiter Geld: Grundsteuer, Versicherung, Heizung zum Frostschutz, Gartenpflege und regelmäßige Kontrollen. Hinzu kommt, dass manche Gebäudeversicherungen bei längerem Leerstand besondere Auflagen stellen. Solche Belastungen summieren sich schnell auf mehrere tausend Euro im Jahr und erhöhen den Druck, eine Entscheidung zu treffen. Wer das Haus nicht selbst nutzt, verkauft deshalb meist innerhalb weniger Jahre.

Hinzu kommt ein weniger sichtbarer Faktor: Viele Erben scheuen die Verantwortung für ein Gebäude, dessen technischen Zustand sie kaum beurteilen können. Ein Wasserschaden im Winter oder ein Einbruch in das leere Haus ist für sie ein Risiko, das sie lieber an einen neuen Eigentümer weitergeben.

Sopart Immobilien: Immobilienmakler Gröbenzell

Hochrainweg, 82110 Germering · 08980909695

Im Westen von München erleben wir, dass viele Häuser aus den Sechziger- und Siebzigerjahren inzwischen von der zweiten Generation verkauft werden. Als Immobilienmakler Gröbenzell sehen wir, dass diese Objekte trotz Sanierungsbedarf schnell Interessenten finden, weil große Grundstücke in S-Bahn-Nähe knapp sind. Die Käufer rechnen allerdings genau und wollen wissen, was Dach, Heizung und Fenster in den nächsten Jahren kosten werden. Auch als Immobilienmakler Eichenau raten wir Erben deshalb, den Zustand offen zu beschreiben, statt ihn schönzureden. In Siedlungen, die wir als Immobilienmakler Olching gut kennen, kommen oft mehrere ähnliche Häuser kurz nacheinander auf den Markt. Dann entscheidet die Aufbereitung darüber, welches Angebot zuerst verkauft wird. Wer uns als Immobilienmakler Puchheim anspricht, bekommt deshalb vorab eine klare Einschätzung, welche kleinen Schritte vor dem Verkauf sinnvoll sind.

Welche Häuser auf den Markt kommen

Die entscheidende Veränderung betrifft weniger die Zahl der Angebote als ihre Beschaffenheit. Der Erbschaftsbestand hat ein typisches Profil, das sich deutlich von dem unterscheidet, was Käufer im Neubau oder bei jüngeren Bestandsobjekten finden.

Baujahre zwischen 1950 und 1985

Ein großer Teil der frei werdenden Häuser stammt aus der Zeit zwischen Wiederaufbau und Mitte der Achtzigerjahre. Die Gebäude sind oft solide gebaut, mit großzügigen Grundstücken und Kellern. Energetisch entsprechen sie aber dem Stand ihrer Entstehung: dünne oder fehlende Dämmung, teils noch Fenster aus den Achtzigern, Leitungen und Bäder aus erster oder zweiter Generation. Grundrisse mit kleinen Räumen und abgeschlossener Küche entsprechen zudem selten heutigen Wohnwünschen.

Instandhaltung im Alter der Eigentümer

Mit zunehmendem Alter investieren Eigentümer verständlicherweise zurückhaltender. Wer mit 75 Jahren überlegt, ob sich ein neues Dach oder eine neue Heizung noch lohnt, entscheidet sich häufig dagegen. Das Haus wird gepflegt, aber nicht modernisiert. Daraus entsteht ein Instandhaltungsstau, der bei Übergabe offen zutage tritt. Nicht selten fallen mehrere große Posten gleichzeitig an, von der Heizung über die Elektrik bis zur Dacheindeckung.

Pflichten beim Eigentümerwechsel

Das Gebäudeenergiegesetz knüpft an einen Eigentümerwechsel bestimmte Nachrüstpflichten, etwa zur Dämmung der obersten Geschossdecke oder ungedämmter Heizungsrohre in unbeheizten Räumen, die innerhalb einer Frist zu erfüllen sind. Für Käufer und teils auch für Erben, die selbst einziehen, ist das ein Kostenfaktor. Da die Vorgaben im Rahmen laufender Reformen angepasst werden können, sollte der jeweils aktuelle Stand vor einer Kaufentscheidung geprüft werden.

von Lützow Immobilien: Immobilienmakler Potsdam

Am Neuen Garten 32, 14469 Potsdam · +4933128795410

Bei geerbten Häusern stehen wir häufig einer Erbengemeinschaft gegenüber, deren Mitglieder in verschiedenen Städten leben. Als Immobilienmakler Potsdam erleben wir, dass die größte Verzögerung selten der Markt ist, sondern die Abstimmung zwischen den Geschwistern. Wir empfehlen deshalb, früh einen gemeinsamen Ansprechpartner zu bestimmen und Preisvorstellungen auf eine neutrale Einschätzung zu stützen. In vielen Familien, die wir als Immobilienmakler Ludwigsfelde begleiten, entschärft eine nachvollziehbare Bewertung schnell alte Meinungsverschiedenheiten. Gerade wenn einzelne Erben weit weg wohnen, übernehmen wir als Immobilienmakler Rangsdorf auch Besichtigungen und halten alle Beteiligten gleichermaßen auf dem Laufenden. So bleibt der Verkauf transparent, und niemand fühlt sich übergangen.

Was das für die Preise bedeutet

Mehr Angebot bedeutet nicht automatisch fallende Preise. Wie stark sich der Generationenwechsel auswirkt, hängt davon ab, wie viele Käufer ihm in einer Region gegenüberstehen und welche Häuser sie suchen.

Regionen mit Zuzug und Regionen mit Abwanderung

In wachsenden Stadtregionen treffen frei werdende Häuser auf eine Nachfrage, die das Angebot ohnehin übersteigt. Dort wirkt der Generationenwechsel eher entlastend als preisdrückend, weil endlich mehr Bestand zur Verfügung steht. In ländlichen Regionen mit sinkender Bevölkerung ist das Bild anders: Wenn viele gleich alte Häuser in derselben Gemeinde gleichzeitig angeboten werden und junge Familien fehlen, verlängern sich Vermarktungszeiten und Preise geraten unter Druck.

Die wachsende Spreizung zwischen saniert und unsaniert

Innerhalb eines Marktes wird der Abstand zwischen modernisierten und unsanierten Häusern größer. Käufer rechnen den Sanierungsbedarf heute genauer ein als in Zeiten niedriger Zinsen, und sie kalkulieren mit höheren Handwerkerkosten. Für ein unsaniertes Haus aus den Sechzigern können notwendige Maßnahmen schnell einen sechsstelligen Betrag erreichen. Dieser Betrag wird vom Kaufpreis abgezogen, oft mit einem zusätzlichen Sicherheitsabschlag für Unwägbarkeiten.

Diese Rechnung trifft modernisierte Häuser kaum. Sie bleiben in vielen Märkten knapp, weil der Neubau teuer ist und die meisten frei werdenden Bestandsobjekte eben nicht saniert sind. Der Generationenwechsel kann deshalb gleichzeitig Preise für unsanierte Häuser drücken und die Aufschläge für gut erhaltene, energetisch verbesserte Objekte stabilisieren.

Zinsen und Finanzierung als Verstärker

Wie viel Käufer für einen Altbau zahlen können, hängt auch von der Finanzierung ab. Banken bewerten Objekte mit hohem Sanierungsbedarf vorsichtiger, und Käufer müssen Kaufpreis und Modernisierung gemeinsam stemmen. Steigende Zinsen verstärken den Abschlag für unsanierte Häuser, sinkende Zinsen mildern ihn. Der Generationenwechsel setzt also keine eigenen Preistrends, er verändert aber, wie empfindlich der Markt auf die Finanzierungsbedingungen reagiert.

Werner Immobilien: Immobilienmakler Heilbronn

Im Zukunftspark 4, 74076 Heilbronn · +497131390850

Die Frage, ob ein Elternhaus vor dem Verkauf noch saniert werden soll, stellen uns Erben sehr oft. Als Immobilienmakler Heilbronn raten wir von großen Umbauten meist ab, weil Käufer eigene Pläne haben und die Investition selten voll zurückfließt. Viel wirksamer ist eine gründliche Räumung, eine saubere Präsentation und eine Aufstellung der bisherigen Modernisierungen. Bei Häusern, die wir als Immobilienmakler Leingarten anbieten, hat allein eine vollständige Hausakte schon Verhandlungen deutlich verkürzt. In Wohngebieten, die wir als Immobilienmakler Bad Friedrichshall betreuen, suchen vor allem junge Familien nach Häusern, die sie Schritt für Schritt modernisieren können. Für diese Käufer bereiten wir auch als Immobilienmakler Obersulm grobe Kostenrahmen auf, damit sie den Sanierungsbedarf besser einschätzen können.

Wie sich die Vermarktung von Erbimmobilien verändert

Ein geerbtes Haus zu verkaufen, unterscheidet sich deutlich vom Verkauf der eigenen, bewohnten Immobilie. Die Verkäufer kennen das Objekt oft nur aus Kindheitserinnerungen, Unterlagen fehlen, und emotionale Fragen mischen sich mit sachlichen.

Erbnachweis, Unterlagen und Hausakte

Bevor verkauft werden kann, muss geklärt sein, wer verfügungsberechtigt ist. Das geschieht durch einen Erbschein oder ein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll, anschließend wird das Grundbuch berichtigt. Parallel müssen Grundrisse, Baugenehmigungen, Energieausweis und Belege über Modernisierungen zusammengetragen werden. Gerade bei älteren Häusern sind Pläne unvollständig oder weichen vom tatsächlichen Bestand ab, was Rückfragen bei Bauamt oder Archiv nötig macht.

Räumung, Leerstand und der erste Eindruck

Ein voll eingerichtetes Elternhaus wirkt auf Käufer anders als ein leeres. Möbel aus mehreren Jahrzehnten lassen Räume kleiner und älter erscheinen, ein komplett leeres Haus dagegen wirkt kühl und offenbart jeden Schaden. Die übliche Lösung liegt dazwischen: eine gründliche Räumung, ein sauberer Zustand und wenige Möbel, die die Raumgröße verständlich machen. Zu lange Leerstandszeiten schaden, weil Gärten verwildern und Feuchtigkeit sich in ungeheizten Räumen festsetzen kann.

Die Käufergruppe der Sanierer

Für viele Erbimmobilien sind nicht Familien auf der Suche nach einem bezugsfertigen Haus die wichtigste Zielgruppe, sondern Käufer, die bewusst sanieren wollen. Sie suchen Lage und Grundstück und sind bereit, den Rest selbst zu gestalten. Diese Käufer erwarten eine ehrliche Beschreibung des Zustands, belastbare Angaben zu Heizung, Dach und Leitungen und idealerweise eine grobe Einschätzung des Modernisierungsumfangs. Beschönigung verlängert hier die Vermarktung, statt sie zu verkürzen.

Hilfreich ist, wenn Verkäufer Ergebnisse einer fachkundigen Begehung oder eines Gutachtens bereithalten. Käufer müssen dann weniger Risiko einpreisen, und Verhandlungen drehen sich um nachvollziehbare Zahlen statt um Vermutungen über verborgene Mängel.

GRUNDUM IMMOBILIEN GMBH: Immobilienmakler Wiesbaden-Südost

Wilhelminenstraße 47, 65193 Wiesbaden · 0611 974514140

Im Generationenwechsel kommen nicht nur Häuser, sondern auch viele Eigentumswohnungen auf den Markt, die Jahrzehnte in einer Hand waren. Für Wohnungen, die wir als Immobilienmakler Wiesbaden-Südost vermarkten, prüfen wir deshalb besonders genau die Rücklagen und Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft, weil ältere Eigentümer anstehende Sanierungen häufig vertagt haben. Käufer wollen wissen, welche Sonderumlagen auf sie zukommen könnten. Bei Objekten, die wir als Immobilienmakler Mainz-Gonsenheim betreuen, schafft eine klare Übersicht über geplante Maßnahmen oft mehr Vertrauen als jede Hochglanzbroschüre.

Entscheidungen für Erben und Käufer

Der Generationenwechsel stellt beide Marktseiten vor Abwägungen, bei denen es selten eine allgemeingültige Antwort gibt. Entscheidend ist, die eigene Situation nüchtern gegen die Entwicklung des jeweiligen Teilmarkts zu stellen.

Vor dem Verkauf sanieren oder nicht

Erben fragen oft, ob sich eine Modernisierung vor dem Verkauf lohnt. Bei großen Maßnahmen wie Heizungstausch oder Dachsanierung ist das selten der Fall, denn Käufer haben eigene Vorstellungen und die Investition fließt kaum vollständig in den Preis zurück. Sinnvoll sind dagegen kleine Schritte mit großer Wirkung: Räumung, Reinigung, kleinere Reparaturen und vollständige Unterlagen. Sie verbessern den Eindruck, ohne die Erben mit Bauleitung und Vorfinanzierung zu belasten.

Steuerliche Fragen im Blick behalten

Beim Erben greifen persönliche Freibeträge, deren Höhe vom Verwandtschaftsgrad abhängt. Für einen späteren Verkauf ist zudem von Bedeutung, dass Erben in die Haltedauer des Erblassers eintreten, was für die Frage eines steuerpflichtigen Veräußerungsgewinns wichtig sein kann. Da Freibeträge und Regeln sich ändern können und im Einzelfall viele Details eine Rolle spielen, gehört eine steuerliche Beratung vor jede größere Entscheidung.

Was Käufer aus dem wachsenden Angebot machen können

Für Käufer eröffnet der Generationenwechsel Chancen, vor allem in Lagen, in denen bisher kaum Häuser angeboten wurden. Wer Sanierungsaufwand realistisch einschätzen kann, findet im Erbschaftsbestand Objekte mit großen Grundstücken in gewachsenen Wohngebieten. Voraussetzung ist eine sorgfältige Prüfung vor dem Kauf, am besten mit fachkundiger Begleitung, und ein Finanzierungsplan, der auch unvorhergesehene Kosten trägt. Wer das mitbringt, verhandelt aus einer deutlich besseren Position als noch vor einigen Jahren.

Tröndle & Partner Immobilien GmbH: Immobilienmakler Zürich

Weinbergstrasse 148, 8006 Zürich · 044 300 20 20

Auch in der Schweiz beobachten wir, dass Liegenschaften der älteren Generation zunehmend an Erben übergehen und anschließend verkauft werden. Als Immobilienmakler Zürich stellen wir fest, dass die Nachfrage nach solchen Objekten in guten Lagen hoch bleibt, weil das Angebot an Einfamilienhäusern knapp ist. Die Käufer bewerten den Erneuerungsbedarf allerdings sehr genau und erwarten verlässliche Angaben zu Heizung, Gebäudehülle und Leitungen. An der Goldküste, wo wir als Immobilienmakler Zollikon tätig sind, spielt zudem das Grundstück oft eine größere Rolle als das Gebäude selbst. Manche Käufer planen einen Ersatzneubau, andere eine sorgfältige Renovation des Bestands. Wer als Erbe am linken Seeufer verkauft, dem zeigen wir als Immobilienmakler Horgen beide Perspektiven auf, damit die Preisvorstellung zum realistischen Käuferkreis passt.

Carstensen Immobilien: Immobilienmakler Mönchengladbach

Lützowstraße 3, 41061 Mönchengladbach · +492161828144

Viele Erben unterschätzen, wie viel Zeit zwischen Erbfall und Verkaufsstart vergeht, bis Erbschein, Grundbuch und Unterlagen geklärt sind. Als Immobilienmakler Mönchengladbach empfehlen wir, diese Phase zu nutzen, um das Haus zu räumen und fehlende Pläne zu beschaffen. Ein leer stehendes Haus sollte in dieser Zeit regelmäßig kontrolliert und im Winter temperiert werden, damit keine Schäden entstehen. Wer später Immobilien Mönchengladbach aus einem Nachlass verkauft, startet so mit einem gepflegten Objekt und vollständigen Unterlagen in die Vermarktung.

Häufige Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt, ein geerbtes Haus zu verkaufen?
Einen allgemein besten Zeitpunkt gibt es nicht. Sinnvoll ist, zuerst Erbnachweis, Grundbuch und Unterlagen zu klären und dann nicht allzu lange zu warten, weil Leerstand Substanz und Eindruck verschlechtert.
Muss eine Erbengemeinschaft einstimmig über den Verkauf entscheiden?
Für den Verkauf des gesamten Hauses ist in der Regel die Zustimmung aller Miterben nötig. Kommt keine Einigung zustande, bleibt als letzter Weg die Teilungsversteigerung, die meist ungünstigere Ergebnisse bringt.
Lohnt es sich, ein geerbtes Haus zu vermieten statt zu verkaufen?
Das hängt von Lage, Zustand und dem eigenen Aufwand ab. Vor einer Vermietung stehen oft Investitionen an, und die Verwaltung aus der Ferne ist aufwendiger, als viele Erben erwarten.
Wie finde ich heraus, was ein geerbtes Haus wert ist?
Eine erste Orientierung liefert eine Markteinschätzung durch einen ortskundigen Makler. Für Erbauseinandersetzungen oder gegenüber dem Finanzamt kann ein Verkehrswertgutachten eines Sachverständigen sinnvoll sein.
Was passiert mit dem Inventar des Elternhauses?
Erinnerungsstücke sollten die Erben früh untereinander aufteilen. Für den Rest bieten sich Haushaltsauflösungen an, deren Kosten je nach Umfang stark schwanken und teilweise durch verwertbare Gegenstände gemindert werden.
Werden Häuser durch mehr Erbschaften bald deutlich günstiger?
Flächendeckend ist das nicht zu erwarten. In gefragten Regionen trifft das zusätzliche Angebot auf hohe Nachfrage, spürbare Preisrückgänge sind eher bei unsanierten Häusern in schrumpfenden Regionen wahrscheinlich.
Kann man ein Haus verkaufen, bevor das Grundbuch umgeschrieben ist?
Ein Kaufvertrag lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen vorbereiten, die Verfügungsberechtigung muss aber nachgewiesen sein. Wie das im Einzelfall abläuft, klärt der beurkundende Notar.